italienisch

Lasagne

Diese Lasagne ist ein klassischer italienischer Auflauf mit einer aromatischen Hackfleisch-Tomatensauce, einer cremigen Béchamelsauce und Nudelplatten. Würzige Kräuter, Rotwein und geschmolzener Käse sorgen für einen kräftigen, runden Geschmack. Nach dem Backen wird sie schön saftig und lässt sich perfekt portionieren.

Zeiten

  • Vorbereitungszeit:ca. 25 Minuten
  • Zubereitungszeit:ca. 1 Std. 20 Min
  • Wartezeit:ca. 1 Std. 20 Min
  • Gesamtzeit:ca. 3 Std. 5 Min

Portionen und Schwierigkeit

  • 6 Portionen
  • Mittel
Lasagne

Über dieses Rezept

Wenn mich jemand fragt, was mein Lieblingsessen ist, dann ist die Antwort sehr wahrscheinlich: Lasagne. Ich liebe Lasagne einfach, ganz egal ob mit oder ohne Béchamelsauce. Deshalb darf natürlich auch mein Rezept dafür auf dieser Seite nicht fehlen. Ganz ehrlich: Lasagne ist zwar immer ein bisschen aufwendig, weil man zunächst zwei Saucen zubereitet, danach alles schichten muss und am Ende vor allem eines braucht, Geduld. Gerade das Warten, bis die Lasagne endlich aus dem Ofen kommt, fällt mir jedes Mal schwer. Aber ich finde, genau dafür lohnt sich der Aufwand. Eine gute Lasagne braucht einfach ein bisschen Zeit und am Ende wird man dafür mit einer richtig schönen, herzhaften und käsigen Portion belohnt.

Mein persönlicher Tipp

Wartet nach dem Backen unbedingt noch etwa 20 Minuten, bevor ihr die Lasagne anschneidet. Ich weiß, das Warten ist schwer. Aber dadurch kann sie sich noch etwas setzen und die einzelnen Schichten bleiben beim Anschneiden besser zusammen, sodass euch die Lasagne nicht direkt auseinanderläuft.

Zutaten

Für wie viele Personen?

6 Portionen

  • Für die Bolognese (Fleischsoße):

    • Hackfleisch800 g
    • Zwiebeln 2 Stück
    • Karotten2 Stück
    • Stangensellerie2 Stück
    • Tomatenmark 3 EL
    • Knoblauchzehen2 Stück
    • Rotwein250 ml
    • Dosentomaten800 g
    • Passierte Tomaten400 g
    • Lorbeerblätter2 Stück
    • Oregano3 TL
    • Thymian2 TL
    • Rosmarin2 TL
    • Petersilie1 EL
    • Salz & Pfeffer
  • Für die Bechamel Soße:

    • Milch 500 ml
    • Butter 50 g
    • Mehl50 g
    • Muskatnuss 1 Prise
    • Parmesan
    • Salz & Pfeffer
  • Für die Lasagne

    • Lasagneplatten
    • Mozzarella

ZUBEREITUNG

  1. Für die Bolognese (Fleischsoße):

    1. Die Zwiebeln, Karotten und den Sellerie fein würfeln. Den Knoblauch fein hacken.

    2. Das Hackfleisch in zwei Etappen scharf anbraten, damit es ordentlich Farbe bekommt und nicht im eigenen Saft kocht. Anschließend herausnehmen und beiseitestellen.

    3. Im gleichen Topf das Sofritto aus Zwiebeln, Karotten und Sellerie bei mittlerer Hitze anschwitzen, bis das Gemüse weich wird.

    4. Knoblauch, Oregano, Thymian, Rosmarin und Petersilie dazugeben und etwa eine Minute mitrösten.

    5. Das Hackfleisch wieder in den Topf geben und alles gut vermengen.

    6. Das Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten. Anschließend mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen, bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist und es wieder leicht zu braten beginnt.

    7. Dosentomaten und passierte Tomaten dazugeben.

    8. Die Lorbeerblätter hinzufügen.

    9. Die Sauce etwa 1 Stunde köcheln lassen. Sie muss hier nicht so lange garen wie eine klassische Bolognese, da die Lasagne später noch etwa eine Stunde im Ofen verbringt. Die Sauce darf außerdem etwas flüssiger bleiben, da die Lasagneplatten während des Backens noch Flüssigkeit aufnehmen. Am Ende die Lorbeerblätter entfernen und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  2. Für die Bechamel Soße:

    1. Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Anschließend das Mehl einrühren und unter ständigem Rühren etwa 3 Minuten anschwitzen. Dabei darauf achten, dass die Hitze nicht zu hoch ist, damit die Butter nicht verbrennt oder braun wird.

    2. Die Milch nach und nach unter ständigem Rühren einrühren, damit keine Klümpchen entstehen und nichts anbrennt. Dabei wirklich kontinuierlich rühren. Anschließend die Hitze leicht erhöhen und die Sauce kurz aufkochen lassen, bis sie andickt und schön cremig wird.

    3. Die Sauce anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 10–15 Minuten leicht köcheln lassen, damit der Mehlgeschmack vollständig verschwindet und die Béchamel schön cremig und rund im Geschmack wird. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

    4. Etwas Parmesan miteinrühren so spart ihr euch Parmesan auf die einzelnen schichten zugeben.

    5. Am Ende mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken.

  3. Lasagne schichten:

    1. 1. Eine große Auflaufform bereitstellen und zuerst etwas Tomatensauce auf dem Boden verteilen und darüber 2–3 Esslöffel Béchamelsauce geben.

    2. Die erste Schicht Lasagneplatten darauflegen.

    3. Anschließend wieder Tomatensauce und etwas Béchamelsauce darauf verteilen.

    4. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Form fast gefüllt ist oder die Saucen aufgebraucht sind.

    5. Die letzte Schicht großzügig mit Mozzarella bedecken.

    6. Die Lasagne bei 160 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene etwa 1 Stunde backen. Falls der Käse zu früh dunkel wird, mit Alufolie abdecken oder den Mozzarella erst später auf die Lasagne geben.

    7. Nach dem Backen die Lasagne etwa 20 Minuten ruhen lassen. Dieser Schritt lohnt sich: Die Lasagne setzt sich dadurch und zerfällt beim Anschneiden und Servieren deutlich weniger.

    8. Anschließend anschneiden, servieren und genießen.

Variationen & Tipps

Tipps für Alternativen, Abwandlungen und Zutaten-Ersatz

Béchamel klumpt?

Meistens wird einfach nicht gründlich genug gerührt. Achtet darauf, auch den Rand des Topfes gut mitzunehmen und die Milch nicht auf einmal zuzugeben. Rührt sie stattdessen nach und nach ein, dann geht in der Regel nichts schief und die Sauce wird schön glatt. Wenn trotzdem Klümpchen entstehen, werft die Sauce nicht weg. Im schlimmsten Fall könnt ihr sie einfach pürieren, das hilft meistens. Eigentlich ist das nicht nötig, aber falls die Béchamel doch misslingt, kann das die Sauce noch retten.

Lasagne zu trocken?

Achtet darauf, dass die Sauce nicht so dick und eingekocht ist wie eine klassische, lange geschmorte Bolognese. Sie darf ruhig etwas flüssiger bleiben, keine Suppe, aber eher eine lockerere Fleisch-Tomatensauce, die nur kurz (ca. 1–2 Stunden) köchelt. So wird die Lasagne später nicht zu trocken, da die Nudeln im Ofen noch Flüssigkeit aufnehmen.

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