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Kürbissuppe mit Guanciale & Orange

Samtige Kürbissuppe mit Butternusskürbis, Apfel und Karotte, verfeinert mit Ingwer, Cayenne und knusprigem Guanciale. Orange sorgt für frische Säure. Schnell gemacht und intensiv im Geschmack.

Zeiten

  • Vorbereitungszeit:ca. 15 Minuten
  • Zubereitungszeit:ca. 30 Minuten
  • Gesamtzeit:ca. 45 Minuten

Portionen und Schwierigkeit

  • 5 Portionen
  • Mittel
Kürbissuppe mit Guanciale & Orange

Über dieses Rezept

Es ist wieder so weit: Der Herbst beginnt Und was heißt das? Richtig: jede Menge Kürbisse! Kürbissuppe ist wirklich kein Hexenwerk und ihr braucht dafür auch keine großen Koch-Skills. Im Grunde schmeißt ihr alles in den Topf, püriert es am Ende und habt eine richtig leckere, cremige Suppe. Die meiste Arbeit macht eigentlich nur das Schneiden des Kürbisses. Dafür könnt ihr sehr gut ein Säge / Brotmesser verwenden, ansonsten bitte vorsichtig sein! Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Suppe auch mit Kartoffeln zubereiten und sie damit etwas strecken oder sättigender machen. Wer es etwas orientalischer mag, kann außerdem Kurkuma, Curry oder Garam Masala dazugeben, das passt bestimmt richtig gut. In meinem Rezept halte ich es etwas schlichter und bleibe bei Ingwer. Für etwas mehr Pfiff kommt zusätzlich ein Schuss Sojasoße dazu. Die bringt noch einmal ordentlich Würze mit, ohne dass die Suppe einfach nur nach Salz schmeckt. Außerdem sorgt der Guanciale für eine schöne, herzhafte Note. Zum Schluss könnt ihr die Suppe ganz nach eurem Geschmack toppen: zum Beispiel mit Sahne, Frühlingslauch, gerösteten Kürbiskernen oder Kürbiskernöl. Bei mir gab es Frühlingslauch, knusprige Guanciale-Streifen und einen Klecks Sahne.

Mein persönlicher Tipp

Macht euch nicht die Arbeit, das sauber runterzuschneiden – am Ende wird es sowieso püriert. Sollte euch das parallele Arbeiten zu stressig sein, macht zuerst euer Mise en Place, also die komplette Vorbereitung, bevor ihr am Herd steht. Gerade als Anfänger ist das sinnvoll, wenn ihr sonst nicht hinterherkommt.

ZUBEREITUNG

    1. Den Butternusskürbis halbieren und das Kerngehäuse mit einem Löffel herausschaben. Schälen ist optional, da die Suppe später püriert wird spielt die Schale keine Rolle. Anschließend grob würfeln.

    2. Den Guanciale von der Schwarte befreien und in feine Streifen schneiden.

    3. Den Guanciale in einem Topf bei niedriger Hitze langsam auslassen bis er knusprig ist, dann herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das ausgelassene Fett bleibt im Topf.

    4. Während der Guanciale ausläuft die Schalotten grob würfeln, Knoblauch und Ingwer schälen und grob schneiden.

    5. Die Schalotten im Guanciale-Fett bei mittlerer Hitze glasig braten.

    6. Apfel schälen, entkernen und grob würfeln. Karotten schälen und in Scheiben schneiden.

    7. Apfel, Karotten und Kürbis dazugeben und kurz mitbraten.

    8. Ingwer und Knoblauch hinzufügen und weitere 2 Minuten mitbraten.

    9. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und den Saft der Orange direkt dazupressen.

    10. Alles bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis Kürbis, Karotten und Apfel vollständig weich sind — ca. 20 Minuten.

    11. Die Suppe fein pürieren bis eine glatte, samtige Konsistenz entsteht.

    12. Mit Sojasoße, Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Wer es cremiger mag rührt hier etwas Sahne unter.

    13. Heiß servieren, am besten mit gutem Brot. Den knusprigen Guanciale und optional Frühlingslauch als Topping darübergeben.

Zutaten

Für wie viele Personen?

5 Portionen

    • Butternusskürbis(kleiner)1 Stück
    • Guanciale200 g
    • Schalotten3 Stück
    • Knoblauchzehen3 Stück
    • Ingwer1 Daumenstück
    • Orangen1 Stück
    • Äpfel1 Stück
    • Karotten2 Stück
    • Gemüsebrühe850 ml
    • Sojasoße1 EL
    • Salz & Cayennepfeffer
    • Sahne(optional)
    • Frühlingslauch(optional)

Variationen & Tipps

Tipps für Alternativen, Abwandlungen und Zutaten-Ersatz

Zu mild?

Gerne könnt ihr noch Chilis ergänzen oder mehr Cayennepfeffer verwenden. Passt die Schärfe einfach so an, wie es euch am besten schmeckt.

Kein Guancial?

Solltet ihr keinen Guanciale bekommen, könnt ihr alternativ Bauchspeck nehmen oder ihn einfach weglassen. Zum Braten verwende ich dann gerne Olivenöl.

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