ZUBEREITUNG
Zuerst den Weißkohl vierteln und den Strunk entfernen. Dafür eignet sich besonders gut ein Sägemesser bzw. Brotmesser.
Kohl in Streifen schneiden: Früher habe ich dafür wieder gern zum Kochmesser gegriffen und den Kohl in feine Streifen geschnitten. Ich empfehle aber, eine Mandoline zu verwenden: Stellt sie auf etwa 1–2 mm ein, je nachdem, wie fein ihr den Kohl haben möchtet, und hobelt den Kohl in dünne Streifen. Achtet dabei unbedingt auf eure Finger. Die Reste, die sich nicht mehr hobeln lassen, schneidet ihr anschließend einfach mit dem Messer nach. Den Kohl erstmal in eine große Schüssel beiseitestellen.
Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und zum Kohl geben. Anschließend beides etwa 3–5 Minuten kräftig durchkneten. Dadurch wird die Zellstruktur des Kohls aufgebrochen, er wird weicher und angenehmer im Biss.
Jetzt gebt ihr Zucker, Salz, Essig, Pfeffer, Rapsöl und Sprudelwasser in eine Schüssel und verrührt alles mit einem Schneebesen. Achtet dabei darauf, dass nichts überschäumt. Das kann passieren, weil im Sprudelwasser Kohlensäure enthalten ist. Beim Verrühren, besonders in Kombination mit Salz und Essig, wird die Kohlensäure schneller freigesetzt. Dadurch entstehen viele kleine Bläschen, die sich kurz aufschäumen können.
Anschließend gebt ihr den Kohl mit den Zwiebeln dazu und beschwert das Ganze mit einem Teller oder etwas Passendem. Danach verschließt ihr die Schüssel, wenn möglich mit einem Deckel, und lasst den Salat idealerweise über Nacht ziehen. Man kann ihn zwar auch schon nach 2 Stunden essen, aber über Nacht wird er deutlich weicher und die Aromen verbinden sich viel intensiver. Das Beschweren sorgt dafür, dass der Kohl gut in der Marinade liegt und leicht unter Druck steht. Dadurch tritt mehr Zellsaft aus, die Flüssigkeit verteilt sich gleichmäßiger und der Kohl wird schneller weich und nimmt das Dressing besser auf.
Danach nur noch abgießen und schmecken lassen.
Zutaten
Für wie viele Personen?
8 Portionen
- Weißkohl1 kg
- Sprudelwasser750 ml
- Apfelessig375 ml
- Zwiebeln2 Stück
- Zucker150 g
- Rapsöl100 ml
- Salz40 g
- Schwarzer Pfeffer1 TL


